Das 15. Jahrhundert auf Gran Canaria
Nach der Eroberung der Kanaren durch die Spanier beginnt die Kolonisierung und Gran Canaria wird durch eine königliche Urkunde direkt der spanischen Krone unterstellt. Die höchste Gewaltherrschaft üben die "Capitanes Generales" − die Generaloberst − aus und vergeben nicht nur die Nutzungsrechte für das Land, sondern verkaufen auch die Wasserrechte.
Im Jahre 1492 landet Christopher Columbus (span.: Cristóbal Colón) auf Gran Canaria, um seine Schiffe "Pinta" und "Niña" im Hafen Puerto de la Luz reparieren zu lassen. Ein Jahr später bringt Kolumbus hunderte von spanischen Adligen vom spanischen Festland mit auf die Kanaren. Diese kümmern sich um eine Neuverteilung der Landbesitze und führen eine europäische und vor allem zeitgenössische Regierungsform auf der Insel ein.
Nun gibt es auf Gran Canaria einen Inselrat (Cabildo), das Landgericht (Audiencia) und natürlich verschiedene kirchliche Einrichtungen. Das Cabildo besteht aus dem von König ernannten Gouverneur, den Vögten (Regidores) und den Amtsräten (Oficiales concejiles).
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