Das 18. Jahrhundert auf Gran Canaria
Im Jahre 1721 verschärft sich die Wirtschaftskrise aufgrund der Monokultur des Weinbaus, der Vernachlässigung des Getreideanbaus und vieler Missernten. Es kommt aufgrund des katastrophalen Mangels an Getreide zu einer schweren Hungersnot auf der Insel bei der rund siebentausend Menschen, etwa ein Viertel der Bevölkerung, sterben. Ein kleiner Teil der Bevölkerung beschließt nach Amerika auszuwandern und zieht nach Louisiana, wo man den kanarischen Auswanderern den Namen "Isleños" − "Insulaner" gibt.
Knapp 60 Jahre später verfügt König Carlos III. von Spanien die Liberalisierung des Handels. Leider zeigt diese Liberalisierung nicht den erwarteten Erfolg und der große, wirtschaftliche Aufschwung bleibt aus.
Weiterlesen ...
nach oben
zurück
